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Worauf müssen Sie als Berufseinsteiger achten?

Letzte Aktualisierung: 17/03/2019 | Aktuell

Irgendwann endet jede Ausbildung. Sei es eine Lehre oder ein Studium – der Ernst des Lebens beginnt, sobald Sie die letzten Prüfungen geschrieben haben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen. In diesem Ratgeber geben wir Ihnen Tipps, welche Punkte Sie am Anfang Ihrer Karriere unbedingt beachten sollten.

Welche Voraussetzungen brauchen Sie für Ihren Traumjob?

Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium oder eine bestandene Lehre sind nicht immer automatisch ein Garant für den Wunschjob. Manchmal kann es passieren, dass Ihnen notwendige Kenntnisse fehlen. Lassen Sie sich davon aber nicht abhalten. Schließlich hat jeder einmal klein angefangen. Da der Berufseinstieg steinig und schwer sein kann, sollten Sie sich im Vorfeld zwingend über alle Voraussetzungen für Ihren Beruf informieren. Dann erleben Sie keine bösen Überraschungen. Noch besser ist es, wenn Sie beispielsweise bereits während des Studiums eine bestimmte Richtung einschlagen, die in Zukunft hilfreich sein kann.

Viele Hochschulabsolventen haben zudem das Problem, dass Sie in relevanten Fächern schlecht abgeschnitten haben. Dies kann die Abschlussnote negativ beeinflussen. Doch nicht immer sind die Studenten selbst an einer schlechten Benotung schuld. Häufiger als man denkt, kommt es zu Fehlern während des Prüfungsverfahrens. Eine Anfechtung kann in diesem Fall sinnvoll sein. Wenn Sie sich benachteiligt fühlen, sollten Sie unbedingt einen auf Prüfungsverfahren spezialisierten Rechtsanwalt aufsuchen und sich beraten zu lassen – bevor die schlechte Note vielleicht Ihren Wunsch-Beruf verhindert.

Berufseinstieg bedeutet auch mehr Verantwortung

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass mit dem ersten Job einige organisatorische Aufgaben auf Sie zukommen werden:

  1. Sie sind nach Beendigung Ihrer Ausbildung, spätestens jedoch ab dem 25. Lebensjahr nicht mehr familienversichert.
  2. Wenn Sie bis jetzt noch kein eigenes Konto hatten, dann wird es Zeit dafür. Achten Sie zudem darauf, dass sich die Konditionen Ihres bestehenden Kontos ändern können – sobald Sie regelmäßiges Einkommen haben, werden meistens Kontoführungsgebühren fällig.
  3. Wenn Sie während Ihres Studiums keinen Nebenjob hatten, benötigen Sie Ihre Steuer-Identifikationsnummer für Ihren Arbeitgeber. Auszubildende haben diese bereits durch Ihre Lehre.

Es empfiehlt sich immer, sich von einer unabhängigen Person beraten zu lassen. Welche Versicherungen benötigen Sie? Abgesehen von der Krankenversicherung sind Sie beispielsweise mit einer Haftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung gut beraten. Mehr Informationen zu all‘ diesen Themen finden Sie hier.

Es muss nicht immer der direkte Weg sein

Wer seinen Bildungsweg abgeschlossen hat, will am liebsten sofort in den Beruf einsteigen. Das ist zwar löblich, aber nicht immer zielführend. Es gibt verschiedene Alternativen, mit denen Sie beispielsweise die Zeit zwischen Ausbildung und Beruf überbrücken oder mit denen Sie wertvolle Erfahrungen sammeln können:

  • Praktikum: Der Klassiker ist und bleibt das Praktikum. Für viele Studenten ist es bereits vor oder während der Ausbildung Pflicht. Generell sind Praktika aber keine schlechte Lösung, um in verschiedene Berufe reinzuschnuppern und sich ein Bild davon zu machen. Sie kennen es sicherlich selber: Sie haben eine Wunschvorstellung von Ihrem Traumjob, aber im Nachhinein entspricht er doch nicht Ihren Vorstellungen. Daher ist die Zeit zwischen Ausbildung Beruf genau richtig, um für sich selbst herauszufinden, was Sie eigentlich wollen.
  • Volontariat/Trainee: Viele Unternehmen bzw. kulturelle Einrichtungenvergeben Ausbildungsstellen, die als Volontariat oder Trainee bezeichnet werden. Sie erhalten mehr Gehalt als es in einer normalen Ausbildung üblich wäre, bekommen aber auch einen detaillierten Einblick in die Aufgaben der Einrichtung. Leider sind die Verträge auf ein bis max. drei Jahre befristet und auch eine Übernahme ist nicht immer garantiert. Allerdings erhöhen Sie durchaus Ihre Chancen bei künftigen Bewerbungen, wenn Sie Praxis- oder Zusatzerfahrungen vorweisen können.
  • Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr: Diese Möglichkeit kann ebenfalls sehr spannend sein. Viele Abiturienten nutzen beispielsweise ein FSJ/FÖJ dazu, um sich Zeit vor dem Studium zu verschaffen. Es ist auf ein Jahr begrenzt und hilft Ihnen ebenfalls dabei, in einem bestimmten Bereich erste Eindrücke zu erhalten.


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