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Trennungsmanagement: Die Kündigung als Prozess

Letzte Aktualisierung: 12/12/2013 | Jobwechsel

Definition, Erklärung

Trennungsmanagement bezeichnet den gesamten Prozess des Arbeitgebers bzw. der Führungskraft, eine beschlossene Kündigung umzusetzen. Sie beginnt mit der Mitteilung an den Betroffenen, dem Kündigungsgespräch und endet mit dem tatsächlichen Ausscheiden des Mitarbeiters. Hierbei gilt es seitens der Firma, sich von dem Mitarbeiter in einer Weise zu trennen, dass man sich weiter in die „Augen schauen kann“. Dazu gehört auch, dass sich durch die Kündigung keine negativen Begleiterscheinungen auf das Unternehmen ergeben, sei es Angst bei den verbliebenen Mitarbeitern und damit Absinken des Produktivitätsklimas, Sinken der Arbeits- und Leistungsmotivation, Loyalitäts– und Vertrauensverlust, Abwandern von Leistungsträgern.
Für den Mitarbeiter wiederum sollte die Kündigung verständlich und nachvollziehbar sein, sich neue Perspektiven für einen beruflichen Neuanfang ergeben. Zu den Bestandteilen eines Trennungsmanagement gehören daher unbedingt:

  • Der Sozialplan, der nicht nur die finanziellen Seiten und die Auswahl der zu kündigenden Personen nach definierten Kriterien berücksichtigt, sondern auch Wiedereingliederungs- und Qualifizierungsmaßnahmen beinhaltet.
  • Eine Kommunikation, die den Personalabbau nicht verschleiert, sondern ihn offen, ehrlich und konsequent anspricht.
  • Die Führung in dem Veränderungsprozess Personalabbau, die darauf abzielt, auf die verbleibenden Mitarbeiter einzugehen und sie weiter an das Unternehmen zu binden.
  • Das Outplacement mit dem Ziel, den Mitarbeiter möglichst in eine neue Anstellung zu bringen oder bei einer Unternehmensgründung behilflich zu sein.
  • Eine „Wiederaufbauarbeit“ nach dem Personalabbau, die darauf abzielt, den Veränderungsprozess abzuschließen und das Unternehmen auf den neuen Kurs zu bringen.

Trennungsmanagement wird üblicherweise als Aufgabe von Führungskräften gesehen. Sie können sich Unterstützung durch spezialisierte Beratungsunternehmen einholen. Für die eigentlich Betroffenen dagegen hängt es wesentlich von den Fähigkeiten der Vorgesetzten ab, wie sie mit der Küdigung umgehen können.

Tipps, Checkliste

  • Informieren Sie sich als Betroffener eines Kündigungsprozesses über die Methoden, Ziele, Maßnahmen eines Trennungsmanagements
  • Weisen Sie Ihren Vorgesetzten auf Beratungsangebote zum Thema Trennungsmanagement hin, sobald von Stellenabbau die Rede ist
  • Lassen Sie sich die Kriterien des Sozialplans erläutern und achten Sie auf die Einhaltung
  • Erleichtern Sie Ihren Führungskräften den ehrlichen und konstruktiven Umgang mit diesem Thema, indem Sie den Stellenabbau konkret ansprechen und auf Kommunikation drängen
  • Bitten Sie um Outplacement-Unterstützung, also um Hilfen, sich beruflich neu zu orientieren und nicht perspektivlos in die Arbeitslosigkeit entlassen zu werden
  • Verbünden Sie sich mit Anderen, nicht nur innerhalb Ihres Unternehmens, sondern auch mit Mitarbeiter-Netzwerken anderer Firmen

Informationsquellen

  • IfaBP, Institut für angewandte Betriebspädagogik
    bietet auf der Internetseite umfangreiche Informationen mit Zieladressaten Führungskräfte

Literatur

  • Einen Leitfaden für den gesamten Trennungsprozess mit allen Aspekten, der sich an Führungskräfte und Personalmanager wendet, bietet Trennungs-Kultur


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