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Rhetorik wird allgemein als Redekunst oder Sprechtechnik definiert. Hier geht es um die Fähigkeit, vor und mit anderen am Arbeitsplatz zu kommunizieren. Dazu gehören Smalltalk, Diskussionen, Moderationen, Vorträge und Präsentationen, aber auch das Bewerbungsgespräch und die Verhandlungsführung. Voraussetzung dabei ist, argumentieren und überzeugen zu können. Auch eine Portion Schlagfertigkeit ist immer hilfreich, um bei Killerphrasen und in schwierigen Situationen sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Weit verbreitet ist das Problem der Redeangst bzw. des Lampenfiebers. Während dem Einen diese Nervosität nutzt, um desto überzeugender auftreten zu können, lähmt sie den Anderen.
Die Rhetorik wird unterstützt durch die Körpersprache und den Einsatz der Stimme. Durch den gekonnten Einsatz besteht auch die Gefahr der Manipulation.
Wichtig sind:
So lenken Sie Gespräche – und erfahren mehr
Quelle: GWI Newsletter, 29.03.2006
Sie kennen das bestimmt: Ein Gespräch mit einem neuen Kollegen – er spricht und spricht und Sie hören zu, um nicht unhöflich zu wirken. Der Effekt: Das Thema wechselt von Pontius zu Pilatus, Sie erfahren wenig Neues und haben obendrein noch wertvolle Zeit verloren, die Sie für wichtigere Dinge brauchen. Der einfachste Weg, ein Gespräch zu führen, ist die Frage. Sie zeigen sich damit interessiert und geben sich keine Blöße, ihr Einsatz lässt sich leicht lernen und zeigt eine verblüffende Wirkung: Sie übernehmen die Führung der Kommunikation!
Am besten eignen sich Fragen, die nicht nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden können. Dabei gibt es fünf Fragearten, die Sie in jedes Gespräch einbringen können:
Der Trick ist: Mit jeder Frage bestimmen Sie das Thema und lenken so gezielt das Gespräch. Sie wissen in einer Diskussion mal nicht weiter? Stellen Sie einfach eine Frage, auf die Ihr Gegenüber nicht in einem einzigen Satz antworten kann, und niemand wird Ihre Unsicherheit bemerken. Im Gegenteil: Der Gesprächspartner wird sich über Ihr aufrichtiges Interesse freuen und munter drauflos sprechen, während Sie Zeit haben, sich in aller Ruhe weitere Strategien zu überlegen. Probieren Sie es aus! Verzichten Sie zum Beispiel öfter mal auf eigene Kommentare und fragen Sie erst einmal nach. Sie werden überrascht sein, was Sie so alles erfahren …
Diskriminierung beginnt mit der Sprache
Quelle: Image-/Stil-Newsletter von KomMa-net.de, 03.03.2006
Pausentechnik - So setzen Sie Stille strategisch ein
Quelle: Rhetorik-Newsletter, 08.02.2006
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