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Produkt „Ich“, Selbstvermarktung

Letzte Aktualisierung: 11/12/2013 | Kompetenzen

Definition, Erklärung

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob Ihr Staubsauger, das was er macht und wie er aussieht, tatsächlich sein will? Oder Ihr PC, oder Ihr Auto oder auch Ihr Parfüm? Natürlich nicht – es sind alles Produkte von Ingenieuren und von Marketingspezialisten. Das Produkt kann sich nicht selbst entwickeln, an den Markt anpassen, Kundenwünsche erfüllen, seine Stärken und Schwächen definieren oder eine Strategie entwickeln, um seinen Lebenstraum, seine Erfüllung zu verwirklichen.

Ganz anders dagegen der Mensch: Er ist in den ersten Jahren seiner Entwicklung abhängig von seinen Eltern, Lehrern, Freunden und seiner Umwelt. Doch mit zunehmendem Alter übernimmt er immer mehr Verantwortung für seine Person, äußert Wünsche, Ziele und Vorstellungen. Damit greift er aktiv in seine „Produktgestaltung“ ein. Er wird nicht in erster Linie „gemacht“, sondern formt sich selbst aus und „verkauft“ sich auch nach außen. Die Umwelt definiert dabei seinen Gestaltungsrahmen. Was gibt es nun an Werkzeugen, um dieses Produkt „Ich“ zu beschreiben und zu entwickeln?

Lebenslauf

Der Lebenslauf beschreibt Ihre Vergangenheit und ist eine reine Bestandsaufnahme. Antworten finden sich auf die Fragen: Was für eine Ausbildung haben Sie? Welche Weiterbildungen haben Sie besucht? Bei welchen Firmen haben Sie gearbeitet? Mit welchen Aufgabenstellungen und mit welchen Positionen waren Sie betraut? Was sind Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten? Üblicherweise erfolgt die Darstellung tabellarisch, um die Zeitaspekte zu berücksichtigen. Belegt wird der Lebenslauf durch Zeugnisse von Schulungseinrichtungen und Unternehmen, die die eigenen Aussagen untermauern.

Persönlichkeitsanalyse

Eine gute Persönlichkeits- oder Potentialanalyse versucht, ein möglichst objektives Bild über Ihre Persönlichkeit zu gewinnen. Das schließt auch unbewusste Verhaltensweisen, Einstellungen und Vorstellungen zu Ihrem Arbeitsleben ein. Die Ergebnisse sollten Antworten auf Fragen geben wie: Mit wem wollen Sie zusammen arbeiten? Mit welchen Materialien, Gegenständen und Informationen hantieren Sie am liebsten? Wie sollte Ihre äußere Umgebung sein, in der Sie sich am wohlsten beim Arbeiten fühlen? Welche Fähigkeiten wollen Sie in Ihrer Arbeit einbringen? Was für kurzfristige und langfristige Ergebnisse wollen Sie erreichen? Wie sieht Ihre eigene Lebensphilosophie aus und welche Werte sind Ihnen wichtig?
Persönlichkeitstests und Assessment Center sind die angewandten Methoden, um mehr über Ihre Persönlichkeit herauszufinden. Sie werden vor allem von potentiellen Arbeitgebern eingesetzt. Doch sie sind liefern immer nur Teilergebnisse. Das gesamte Bild können nur Sie selbst malen.

Beziehungsnetzwerk

Ihr vergangenes und gegenwärtiges Tun erfolgt in der Regel in Beziehung zu anderen Personen. Damit ergeben sich die verschiedensten Netzwerke. Sie agieren in Ihrem privaten Bereich, d.h. innerhalb Ihrer Familie und Ihres Freundeskreises. Darüber hinaus kommen Sie in der Arbeitswelt mit Kollegen, Vorgesetzten, Lieferanten, Kunden und Wettbewerbern zusammen. Möglicherweise engagieren Sie sich in Ihrer Freizeit gesellschaftlich, sportlich, wirtschaftlich und kulturell durch Ihre Mitgliedschaft in Vereinen, Organisationen und Verbänden. Auch im Internet treffen sich Gleichgesinnte virtuell und tauschen sich aus. In all diesen Bereichen entstehen Netzwerke. Werden Sie sich Ihrer Kontakte bewusst, indem Sie diese aufzeichnen.

Karriereplanung

Mit Hilfe der Persönlichkeitsanalyse definieren Sie Ihre Ziele. Die Karriereplanung hilft Ihnen, diese zu erreichen. Ähnlich einer Produktentwicklung gilt es dabei, die Ziele zu konkretisieren und die einzelnen Maßnahmen festzulegen, um Ihr Karriereziel schrittweise zu realisieren. Dazu zählen Weiterbildungen und der Aufbau notwendiger Beziehungen. Je konkreter Ihre Angaben, umso schneller und erfolgreicher können Sie an die Umsetzung gehen. Auch Zeitvorgaben sind zu definieren.

Das Produkt „Ich“ erfordert eine Menge Arbeit. Wie bei Gegenständen reift die Qualität des Produkts im Laufe der Zeit und durch die Bereitschaft, es an die Gegebenheiten und Erfordernisse des „Marktes“, in diesem Fall des Arbeitsmarkts anzupassen.



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