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Müssen Angestellte ihre Berufskleidung selbst bezahlen?

Letzte Aktualisierung: 27/04/2018 | Allgemein

In der Arztpraxis, auf der Baustelle oder im Betrieb – branchenspezifische Berufsbekleidung ist überall ein Muss, wo entweder eine gewisse Kennzeichnungspflicht herrscht oder in einer Umgebung mit Risiken sowie gesundheitlichen Gefahren gearbeitet wird. Dass diese spezielle Berufskleidung daher nicht immer ganz günstig ist, ist eine Tatsache. Für Arbeitnehmer stellt sich aus diesem Grund die Frage, ob Angestellte ihre Berufsbekleidung selbst bezahlen müssen, oder, ob der Arbeitgeber für spezielle Anschaffungen aufkommt. Im folgenden Artikel soll dieser wichtigen Frage nachgegangen werden.


Sicherheit am Arbeitsplatz durch spezifische Berufsbekleidung ist wichtig, um ganzheitlich geschützt zu sein.

Müssen Arbeitgeber die Berufsbekleidung bezahlen?

Der Arbeitgeber muss die Berufskleidung nur bezahlen, wenn die Unfallverhütungsvorschriften dies vorsehen. Die Berufskleidung muss in solchen Fällen die Funktion besitzen, als Arbeitsschutz vor Gefahren in der Arbeitsumgebung zu fungieren und den Arbeitnehmer vor Gefahren zu sichern. Dabei kann es sich um ein komplettes Arbeitsoutfit oder um einzelne Teile, wie beispielsweise Sicherheits- oder Arbeitsschuhe, handeln. Des Weiteren kann der Arbeitgeber auch für die Berufsbekleidung zahlen müssen, wenn diese vor Witterung schützen muss. Hierbei ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Mitarbeitern die Kosten für die Berufskleidung zu entrichten, die Berufsbekleidung zu erwerben und dem Mitarbeiter auszuhändigen. In professionellen Online Shops können Arbeitgeber die Berufsbekleidung online bestellen und in einer großen Auswahl gleich die passenden Accessoires finden.

Verschiedene Formen der Berufsbekleidung

Egal, in welcher Branche der Arbeitnehmer tätig ist, es gibt für viele verschiedene Bereiche die passende Berufskleidung. Wichtig dabei ist, dass die Produktqualität durch Funktionalität, Materialwahl und Trageeigenschaften jederzeit gegeben ist. Um einen kleinen Überblick über die verschiedenen Formen der Berufskleidung zu geben, dient die folgende Auflistung:

  1. T-Shirts und Polo-Hemden
    Einheitliche T-Shirts oder Polo-Hemden finden sich heutzutage vor allem in der Gastronomie oder in Arztpraxen. Der gemeinsame Look verkörpert Teamgeist und Zugehörigkeit zum Unternehmen. Bei nächtlichen Arbeitszeiten ist die Berufskleidung zuweilen mit leuchtenden Reflektoren versehen, wohingegen bei erhöhter Sonnenintensität ein integrierter UV-Schutz vorteilhaft ist, damit die Arbeitnehmer auch bei Hitze uneingeschränkt ihre Arbeit verrichten können.
  2. Hosen
    Die Hosen sind je nach Branche mit unterschiedlichen Eigenschaften versehen. Während im Handwerk beispielsweise cargo-ähnliche Modelle sehr praktisch sind, weil sie dank des vielseitigen Taschensystems viel Stauraum bieten, benötigen andere Berufssparten Hosen mit atmungsaktiven Trageeigenschaften. Beispielsweise, um bei schweißtreibenden Arbeiten ohne Probleme alle Aufgaben erledigen zu können. Berufsbekleidung für die Beine mit Stretch-Effekt sind bei Arbeiten geeignet, bei denen sich der Arbeitnehmer viel bewegen muss. Erweiterter Schutz wird mit Taschen für Kniepolster realisiert.
  3. Westen, Jacken und Mäntel

    Auffällige Jacken dienen der Sicherheit auch bei wenig Lichtintensität.
    Leuchtende Westen und Jacken gehören zur auffälligen Berufsbekleidung. Sowohl auf Baustellen als auch im öffentlichen Dienst sind solche Signalfarben sehr wichtig, um auch vom Umfeld wahrgenommen zu werden. Straßenarbeiten oder auch die Müllabfuhr werden so rechtzeitig von Passanten erkannt. Bei Regen oder anderen Witterungen bietet diese Berufskleidung darüber hinaus ausreichenden Schutz. In anderen Arbeitsbereichen, wo Ordnung und Sauberkeit zu den wichtigen Merkmalen gehören, benötigen Arbeitnehmer beispielweise Kittel und Mäntel in einem einheitlichen Weiß, um ihre Zugehörigkeit zum jeweiligen Arbeitsbereich zu signalisieren (Medizin und Chemie-Labore).
  4. Thermokleidung
    An kälteren Tagen oder auch in Arbeitsumgebungen mit sehr kühlen Außentemperaturen wird Thermounterwäsche als Berufskleidung nötig. Diese sollte in jedem Fall gut sitzen und ihren Zweck in Sachen Wärmeisolierung erfüllen. Aber nicht nur Thermounterwäsche ist in diesem Zusammenhang ein Muss, auch für den Ober- und Unterkörper ist Thermokleidung über der Wäsche nötig.
  5. Overalls
    Einen praktischen Ganzkörperschutz stellen Overalls in unterschiedlichen Farben dar. Um eine gute Sichtbarkeit zu gewährleisten, sind diese Einteiler meistens auch mit reflektierenden Applikationen ausgestattet, die an strategisch nützlichen Stellen platziert wurden.

    Ganzkörperschutz mit reflektierenden Applikationen für bessere Sichtbarkeit.
    Die Overalls bieten zusätzlich Taschen zum Verstauen von Werkzeugen und Materialien. Darüber hinaus sind die Einteiler mit Belüftungsschlitzen optimal auch als Berufsbekleidung bei warmem Wetter geeignet.

Zubehör für die Berufskleidung

In manchen Berufen gehört nicht nur die Berufskleidung zu den wichtigen Utensilien für den Arbeitnehmer. Zubehör ist in vielen Branchen ein Muss. Von Mützen und Helmen über Handschuhe und Gürtel bis hin zu Mund- sowie Gehörschutz und Schonern für Arme oder Beine, gibt es eine große Auswahl, die Sicherheit gewährt und die Gesundheit schützt.

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