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Büromöbel

Letzte Aktualisierung: 11/12/2013 | Arbeitsplatz

Definition, Erklärung

Jedermanns Büro, ob Existenzgründer oder langjähriger Unternehmer, ob Vorstandsvorsitzender eines DAX-Unternehmens oder einfacher Mitarbeiter, benötigt für seine Aufgaben eine entsprechende Ausstattung. Büromöbel wie Schreibtische, Regale, Aktenschränke, Container, Computertische, Drehstühle, Besprechungsecken usw. sind nötig. Diese sollten bestimmte Eigenschaften erfüllen:

  • Gewährleistung von Arbeitsschutz und Gesundheit der Arbeitnehmer durch Ergonomie, wie Höhenverstellbarkeit oder Neigungswinkel
  • Ablagemöglichkeiten
  • Flexibilität, damit verschieden einsetzbar
  • Schaffen einer angenehmen, kreativen Arbeitsatmosphäre durch aufeinander abgestimmte Büromöbel

Die Büromöbel lassen sich unterteilen in:

  • Tische: Arbeitstische, Schreibtische, Computertische, Konferenztische, Stehpulte
  • Stühle: Bürostühle, -sessel, Besucherstühle
  • Aufbewahrungsmöbel: Schränke, Regale, Container
  • Sonstige Möbel: Trennwände, Theken, Spezialmöbel
  • Zusätze: Lampen, Ablagesysteme, Büromaterial

Tipps, Checkliste

  • Büromöbel müssen nicht unbedingt gekauft werden. Gerade bei Existenzgründern ist auch ein Leasing oder eine Miete von Büromöbeln sinnvoll
  • Viele Büromöbel sind günstig gebraucht zu kaufen oder können aus Insolvenzen preisgünstig erworben werden
  • Orientieren Sie sich bei der Beschaffung von Büromöbeln an den DIN Normen für Büromöbel
  • Achten Sie beim Erwerb von Büromöbeln auf:
    • Vermeidung von Gesundheitsschäden, v.a. von Rückenproblemen
    • Haltbarkeit: Durch die häufige Verwendung sollten die Büromöbel nicht bald Verschleißspuren aufweisen
    • Erweiterungsmöglichkeiten
    • Flexible Einsatzmöglichkeiten
    • das Material: Schadstoffe, CO2-Ausstoß bei Fertigung, Materialherkunft
    • Wiederverkaufswert
    • Rücknahme der Produkte durch Hersteller zur Entsorgung
    • Schallabsorbierungsfähigkeiten der Möbelsysteme
    • Zukunftssicherheit der Marke. D.h. nehmen Sie eher eine eingeführte, bekannte Marke als eine No-Name. Das garantiert Ihnen, dass Sie Ihre Büromöbeln jederzeit erweitern können
    • Bequemlichkeit der Möbel. Alles, was Sie als unbequem empfinden oder Ihnen gar Schmerzen bereitet, sollten Sie austauschen
  • Setzen Sie Trennwände ein, um gerade in Großraumbüros die Raumakustik zu verbessern und den Lärm zu verringern. Stattdessen können Sie auch Schrankelemente verwenden
  • Überlegen Sie sich gut vor Beschaffung der Büromöbel, welchen Anforderungen diese genügen müssen. Ein Designerarbeitsplatz braucht andere Leistungen als ein Arbeitsplatz für einen Software-Entwickler, einen Controller oder einen Manager. Stehen Kreativität, Zweckmäßigkeit oder Repräsentation im Vordergrund? Wie sieht die Umgebung aus? Auch die Farbe spielt dabei eine Rolle
  • Stellen Sie die Möbel so auf, dass ein großes Raumgefühl entsteht und sich die Mitarbeiter nicht eingeengt fühlen. Vermeiden Sie die Aufstellung eines Schreibtisches, der auf eine Wand blickt, statt in den Raum oder zum Fenster
  • Setzen Sie Pflanzen ein. Diese schaffen ein angenehmes Raumklima und lassen den Raum wohnlich wirken
  • Achten Sie darauf, dass die Büromöbel und die Arbeitsorganisation der Bewegungsarmut der Büroarbeit entgegen wirken. Dabei gibt es die sogenannte Steh-Sitz-Dynamik mit der 50-25-25 Regel, d.h. 50 % sitzen, 25 % stehen, 25 % gehen
  • Wechseln Sie Ihre Sitzpositionen und nutzen Sie jede Gelegenheit, sich zu bewegen. Auch der beste Stuhl und Tisch können keine Verspannungen und Verkrampfungen verhindern, wenn Sie in einer dauerhaften Stellung davor sitzen bleiben
  • Probieren Sie verschiedene Büromöbel aus. Die richtige Lösung sieht meist für verschiedene Personen unterschiedlich aus und muss für die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen wie Größe, Gewicht passen

Informationsquellen