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In den USA, in Asien, besonders in Japan und in einigen südeuropäischen Ländern gehört er längst zum Büroalltag: Der Mittagsschlaf. In Deutschland dagegen ist er weitgehend tabuisiert, wenngleich viele Mitarbeiter sich mehr oder weniger heimlich diesen nach dem Mittagessen genehmigen. Dabei ist es wissenschaftlich längst erwiesen, dass ein kurzer Büroschlaf die Reaktionsfähigkeit, die Aufmerksamkeit, die Produktivität, die geistige Leistungsfähigkeit, die Laune hebt und hilft, den Stress abzubauen. Studien haben ein vermindertes Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung festgestellt und eine Leistungssteigerung um 35 %. Doch nur wenige Unternehmen in Deutschland haben bislang eine Unternehmenskultur und die notwendige Infrastruktur geschaffen, in der ein Schläfchen möglich ist.
Extremformen eines kurzen Mittagsschlafes oder Powernapping sind der Uberman und der Everyman. Der Uberman ist ein Schlafmuster im Rhythmus alle 4 Stunden 20 Minuten Schlaf. Damit reduziert sich die tägliche Schlafdauer auf 2 Stunden. Der Everyman zeichnet sich durch 3 bis 4 Stunden Nachtschlaf mit kurzen Schlafpausen im 4-Stunden-Rhythmus aus.
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