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Nicht nur Stress, Überforderung, Mobbing und Burnout führen zu Unzufriedenheit und zu Krankheit im Beruf, sondern auch das Gegenteil: Langeweile und permanente Unterforderung führen zu Desinteresse, Lustlosigkeit und Ermüdung. Emotioneller Stress ist die Folge. Die Autoren Philippe Rothlin und Peter R. Werder haben für diese Erscheinung den Begriff des Boreout geprägt. Dieses Syndrom ist nicht einfach zu erkennen, da der Betroffene oftmals Verhaltensstrategien entwickelt, um vielbeschäftigt zu wirken und um zu verhindern, mehr Aufgaben übernehmen zu müssen.
Symptome sind:
Das eigentliche Problem liegt darin, dass man sich über Unterforderung und Nichtauslastung nicht zu sprechen traut und die Gründe für die Unzufriedenheit nicht thematisiert. Der Arbeitnehmer befürchtet, seinen Job zu verlieren und arbeitslos zu werden. Schließlich ist der Arbeitsplatz offensichtlich einsparbar und der Arbeitnehmer überflüssig. Dabei sind die Betroffenen in der Regel grundsätzlich nicht faul, sondern wurden in der Vergangenheit in ihrer Eigeninitiative und ihrem Engagement "ausgebremst". Frustration und Dienst nach Vorschrift sind die Folge. Situationen, in denen man befürchtet, wieder blockiert zu werden oder erfahren zu müssen, letztendlich "für den Papierkorb zu arbeiten", werden vermeiden.
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